Ein Bauernhaus im sonnenverwöhnten Bündner Bergdorf Mathon - eine Heimat für das Musikschaffen im rätoromanischen Kulturraum – ein Ort für gelebte Gesangskultur – ein innovatives Projekt für nachhaltigen Kulturtourismus im Schams.
Tauchen Sie ein in die Klangwelt des romanischen Gesangs und entdecken Sie die Erzählungen des Komponisten Tumasch Dolf an einem inspirierenden Singwochenende am schönen Schamserberg im Naturpark Beverin.
Der Workshop lädt zu intensivem gemeinsamem Singen sowie zu ausgewählten Lektüre- und Gesprächseinheiten ein, die einen persönlichen und vertieften Zugang zum Leben und Wirken von Tumasch Dolf eröffnen. Im Mittelpunkt stehen romanische Lieder, die gemeinsam in der Vierstimmigkeit eines Ad-hoc-Chors erarbeitet und zum Klingen gebracht werden. So entsteht ein unmittelbares musikalisches Erlebnis, das sowohl das individuelle als auch das kollektive Hören und Gestalten schärft.
Der Kurs richtet sich gleichermassen an erfahrene Sängerinnen und Sänger wie auch an Anfängerinnen und Anfänger. Weder musikalische Vorkenntnisse noch Kenntnisse der romanischen Sprache sind erforderlich. Im Vordergrund stehen die Freude am Singen, das gemeinsame Musizieren und das Eintauchen in eine lebendige rätoromanische Kulturtradition, die bis heute nachwirkt.
Ermöglicht wird der Singworkshop durch die Fundaziùn Tgea da tgànt. Mit der Tgea da tgànt – dem Haus des Gesangs – entsteht am Schamserberg ein Ort, der der rätoromanischen Musik und einer gelebten Gesangskultur Raum gibt und diese nachhaltig fördert.
Angesprochen sind neugierige Sängerinnen und Sänger, Chorsängerinnen und Chorsänger sowie Einsteigerinnen und Einsteiger mit Interesse am romanischen Gesang, an der rätoromanischen Kultur, der Val Schons sowie am musikalischen und literarischen Erbe von Tumasch Dolf.
Inhalt und Programm
Buchbare Pakete
über Lisa May-Appenzeller
über Grégoire May
über Niklaus Peter
zur Anmeldung zum Singworkshop
zum Hotel Restaurant Capricorns in Wergenstein
zum Naturpark Beverin
zu Viamala Tourismus
Unter dem Titel «Egna serada cun raquents a canzùns da Tumasch Dolf» trafen im Atelier Schwert an der Veia Filistinra Musik und Wort aufeinander. Texte aus dem Buch «Meine Geige», gelesen von Niklaus Peter, sowie Lesungen von Simona Beeli in Sutsilvan, gaben Einblick in Dolfs Wirken als Musiker, Lehrer und Erzähler. Für die musikalische Gestaltung sorgte das Fogal May Vokalquartett mit Deborah Fogal (Sopran), Lisa May-Appenzeller (Alt), Zacharie Fogal (Tenor) und Grégoire May (Bass). Mit Liedern wie «A mia Nina», «Egl jester», «Ti pintga fluretta» und «Allas steilas» – ergänzt durch Zusätze von Peter Appenzeller – verlieh das Quartett den Kompositionen Dolfs eine klare und fein abgestimmte Klangsprache. Auch «La naivetta» von Benedikt Dolf fand Platz im Programm und schlug eine Brücke zur nächsten Generation.
Medienbericht
das Buch "Meine Geige"
über Niklaus Peter
über das Fogal-May Vokalquartett
über Deborah Fogal
über Lisa May-Appenzeller
über Zacharie Fogal
über Grégoire May
Im November 2025 haben bereits zum vierten Mal die Gis da tgànt par unfànts, die Schamser Kindersingtage, stattgefunden – wiederum während der Schulzeit und an mehreren Abenden. Als Abschluss präsentierten die 15 Kinder – 13 Mädchen und 2 Jungen – ein Konzertt in der Aula Andeer vor rund 80 Zuhörerinnen und Zuhörern.
Die Singtage boten den Kindern auch dieses Jahr die Möglichkeit, unter fachkundiger Leitung zu singen, neue Lieder kennenzulernen und gemeinsam ein kleines Programm einzustudieren. Seit 2022 haben sich die Gis da tgànt par unfànts als beliebtes Angebot etabliert, das einen unkomplizierten Zugang zum Singen schaffen soll und damit zur Pflege und Weiterentwicklung der romanischen Chortradition beitragen möchte. Geleitet wurden die Gis da tgànt par unfànts erneut von Myriam Rossner-Mark und Claudia Trepp-Clopath. Viele Kinder waren bereits im Vorjahr dabei, während andere neu dazustiessen. Einige frühere Sängerinnen sassen inzwischen altersbedingt im Publikum.
Veranstaltungsplakat
Ein Abend voller Klangfarben, Improvisation und überraschender Wendungen: Auf Einladung der Fundaziùn Tgea da tgànt zeigte Ambäck im Kino Raetia, wie lebendig und zeitgemäss Volksmusik klingen kann.
Ambäck – das sind Markus Flückiger (Schwyzerörgeli), Andreas Gabriel (Geige) und Pirmin Huber (Kontrabass). Was die drei Musiker auf die Bühne bringen, lässt sich kaum in Schubladen stecken. Ihre Wurzeln liegen tief in der Schweizer Volksmusik, doch was sie daraus formen, ist zeitgenössisch, eigenwillig und unverkennbar. Ambäck greifen auf traditionelle Motive zurück, brechen sie auf, verschieben Rhythmen, erweitern Harmonien und fügen überraschende Improvisationen ein. So entsteht ein Sog, der gleichermassen vertraut und neu klingt – Musik, die Heimat nicht verklärt, sondern neugierig weiterspinnt.
Gut eine Stunde dauerte das Set, in dem zarte Geigenlinien auf treibende Bassläufe und das charakteristische Schwyzerörgeli trafen. Mal tänzerisch, mal meditativ, dann wieder wild auflodernd – das Trio liess seine Stücke atmen und wachsen. Das Publikum, aufmerksam und sichtlich berührt, dankte mit langanhaltendem Applaus, dem Ambäck mehrere Zugaben folgen liess. Das Kino Raetia erwies sich dabei als idealer Ort: nahbar, intim und akustisch überzeugend.
über Ambäck
über das Kino Raetia
Singworkshop am schönen Schamserberg
mit Astrid Alexandre und Ursina Giger
Veranstaltungsplakat
www.astridalexandre.com
www.ursinamusic.com
www.latriada.ch
Gis da tgànt par unfànts - die dritten Schamser Kindersingtage
Ende November 2024
Die Gis da tgànt par unfànts, unter der Leitung von Claudia Trepp-Clopath und Mirjam Mark, richten sich an Kinder ab der zweiten Schulklasse und ermöglichen ihnen, ohne langfristige Verpflichtung Chorerfahrung zu sammeln. Das diesjährige Programm umfasste drei Abendproben, einen ganztägigen Probentag mit gemeinsamem Mittagessen und schliesslich das Abschlusskonzert für Freunde und Familie. Organisiert wurden die Gis da tgànt par unfànts von der Fundaziun Tgea da tgànt in Zusammenarbeit mit dem Naturpark Beverin. Absicht dahinter ist, Kindern und Jugendlichen im Schams den Zugang zur Musik zu erleichtern und die rätoromanische Gesangskultur für kommende Generationen lebendig zu halten.
Veranstaltungsplakat
Veranstaltungsflyer
Medien
O grandiusa grazia,
quànt murevel igl sùn
c‘â salvo egn scroc sco me.
Jou veva sapears, ve puspe sacato
eara orv a vez uss puspe.
(Amazing grace, how sweet the sound
that saved a wretch like me.
I once was lost, but now am found,
was blind, but now I see.)
Konzert Amüset
Sonntag 18. August 2024, 17 Uhr, Cagliatscha Saal, Hotel Fravi Andeer
Veranstaltungsplakat
www.amueset.com
Liederabend mit Casper-Curò Mani
Freitag, 24. Mai 2024, 20 Uhr, Atelier Schwert Andeer
Veranstaltungsplakat
Veranstaltungsplakat
Programmheft
www.chaspermani.ch
www.evelyne-grandy.ch
Ein Abend mit Erzählungen und Liedern von Tumasch Dolf
Sonntag, 10. Dezember 2023, Kirche Mathon
Veranstaltungsplakat
Veranstaltungsflyer
Programmheft
Medien
www.niklauspeter.ch
www.deborahfogal.com
Gis da tgànt par unfànts
Montag 16. bis Mittwoch 18. Oktober 2023
Veranstaltungsplakat
Singwochenende mit Astrid Alexandre und Ursina Giger
Samstag 30. September und Sonntag 01. Oktober 2023,
Hotel/Restaurant Capricorns, Wergenstein
Veranstaltungsplakat
www.astridalexandre.com
www.ursinamusic.com
www.latriada.ch
Inspirationen - Musik von und um Benedikt Dolf , mit der Cellistin Anita Hassler und dem Pianisten Mateus Niedzwiedzki
Sonntag 10. September 2023, 17 Uhr, Atelier Schwert Andeer
Veranstaltungsplakat
Veranstaltungsplakat
Programmheft
Lesung und Musik mit Reto Hänny und Fritz Hauser
Sonntag 07. Mai 2023, 17 Uhr, Kino Rätia Thusis
Veranstaltungsplakat
www.fritzhauser.ch
Konzert Cantus Firmus Surselva
Samstag, 28. Januar 2023, Reformierte Kirche Andeer
Veranstaltungsplakat
Programmheft
www.cantus-firmus.ch
Konzert La Triada
Samstag 22. Oktober 2022, 18 Uhr, Kirche Mathon
Veranstaltungsplakat
Programmheft
www.latriada.ch
Konzert Kappeler/Zumthor
Samstag 15. Oktober 2022, 18 Uhr, Aula Andeer
Veranstaltungsplakat
Programmheft
www.kappelerzumthor.ch
Das Geburtshaus von Tumasch Dolf in Mathon soll als Tgea da tgànt neu belebt werden.
Erfahren Sie mehr zum Leben und Wirken von Tumasch und Benedikt Dolf.
Erfahren Sie mehr über das Bergdorf, seine Be-wohnerinnen und Be-wohner und die Region rundherum.
c/o Parc natiral Bavregn
Veia Cantunala 51
7433 Wergenstein
www.tgeadatgant.ch
fundaziun@tgeadatgant.ch
Benedikt Joos
benedikt.joos@naturpark-beverin.ch | 081 650 70 18
www.naturpark-beverin.ch
Stiftungsratspräsidentin
Telgia Juon
telgia.juon@tgeadatgant.ch | 079 713 34 56
Ein Abend voller Klangfarben, Improvisation und überraschender Wendungen: Auf Einladung der Fundaziùn Tgea da tgànt zeigte Ambäck im Kino Raetia, wie lebendig und zeitgemäss Volksmusik klingen kann.
Thusis. Ein warmer Spätsommerabend, ein charmanter Kinosaal und Musik, die weit über die Bündner Bergwelt hinausstrahlt: Am vergangenen Sonntag, 21. September 2025, gastierte das Trio Ambäck im Kino Raetia. Knapp 50 Musikliebhaberinnen und Musikliebhaber folgten der Einladung der Fundaziùn Tgea da tgànt, die im Rahmen ihres Kulturprogramms zu diesem besonderen Konzert lud. Ein anschliessender Apéro rundete den Abend genussvoll ab.
Ambäck – das sind Markus Flückiger (Schwyzerörgeli), Andreas Gabriel (Geige) und Pirmin Huber (Kontrabass). Was die drei Musiker auf die Bühne bringen, lässt sich kaum in Schubladen stecken. Ihre Wurzeln liegen tief in der Schweizer Volksmusik, doch was sie daraus formen, ist zeitgenössisch, eigenwillig und unverkennbar. Ambäck greifen auf traditionelle Motive zurück, brechen sie auf, verschieben Rhythmen, erweitern Harmonien und fügen überraschende Improvisationen ein. So entsteht ein Sog, der gleichermassen vertraut und neu klingt – Musik, die Heimat nicht verklärt, sondern neugierig weiterspinnt.
Gut eine Stunde dauerte das Set, in dem zarte Geigenlinien auf treibende Bassläufe und das charakteristische Schwyzerörgeli trafen. Mal tänzerisch, mal meditativ, dann wieder wild auflodernd – das Trio liess seine Stücke atmen und wachsen. Das Publikum, aufmerksam und sichtlich berührt, dankte mit langanhaltendem Applaus, dem Ambäck mehrere Zugaben folgen liess. Das Kino Raetia erwies sich dabei als idealer Ort: nahbar, intim und akustisch überzeugend.
Organisiert wurde das Konzert durch die Fundaziùn Tgea da tgànt mit Sitz in Mathon am Schamserberg. Langfristiges Ziel der Stiftung ist die Errichtung der Tgea da tgànt (Haus des Gesangs) im Geburtshaus des Komponisten Tumasch Dolf. Dort soll ein Kompetenzzentrum entstehen, das den Gesang im romanischsprachigen Raum ins Zentrum rückt, den Wissensaustausch fördert und neue Vernetzungsmöglichkeiten im Kanton Graubünden schafft. Die Stiftung ist aktuell auf der Suche nach Mäzeninnen und Mäzenen, die das ambitionierte Vorhaben mit namhaften Beiträgen unterstützen.
Das Konzert mit Ambäck hat eindrücklich gezeigt, dass Volksmusik kein Relikt der Vergangenheit ist, sondern ein pulsierender Teil der Gegenwart. Ein Abend, der nachhallt – weit über Thusis und das Schams hinaus.
www.ambaeck.ch
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